SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

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CDU SPALTET UNSERE GESELLSCHAFT

Herxheim, 20.11. / Mindestlohn abgelehnt. Bürgergeld abgelehnt. Corona für beendet erklärt. CDU-Chef Merz inszeniert sich derzeit selbst. Was interessieren da die Bedürfnisse von Menschen. Parteipolitik und parteitaktische Spielchen werden vor Sachpolitik gestellt. Dass auch eine Oppositionspartei Mitverantwortung für das Land hat, wird hinten angestellt. Zurecht hat deshalb Olaf Scholz die Union als „abgehoben“ und „hochnäsig“ bezeichnet. Saskia Esken spricht von „Fake News", die zum Bürgergeld verbreitet werden und von einem „abgründigem Menschenbild“ bei der Union. Auch richtig. Wer arme Menschen gegen noch ärmere ausspiele, wie die CDU/CSU es beim Bürgergeld tut, zeigt, welch „abgründiges Menschenbild“ die CDU hat. Und Merz gefällt sich noch in dieser Rolle als Spalter der Nation.

WICHTIGER UND RICHTIGER SCHRITT

Herxheim, 18.11. / Ortsvereinsvorsitzender Erwin Welsch wertete die neue Satzung, die sich der Ortsverein bei seiner jüngsten Mitgliederversammlung einstimmig gegeben hat, „als wichtigen und richtigen Schritt zur Erneuerung der Parteiarbeit vor Ort“. Heute wurde die neue Satzung unterschrieben (im Bild unterschreibt der stv. Ortsvereinsvorsitzende Karl Rieder die neue Satzung). Die Überarbeitung der Satzung war u.a. notwendig, weil die Satzung aus dem Jahr 1992 nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprochen hat. In einem intensiven Prozess hat der Vorstand einen Beschlussvorschlag erarbeitet, der Änderungen zur Anpassung an Entwicklungen der letzten Jahre enthielt. Zukünftig kann auch auf Ortsvereinsebene eine Doppelspitze mit zwei gleichberechtigten Vorsitzenden unterschiedlichen Geschlechts gewählt werden.

WECK, WORSCHT UN WOI

Herxheim, 18.11. / Bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins stellte Vorsitzender Erwin Welsch den Mitgliedern am Ende des Tätigkeitsberichtes drei neue Veranstaltungsformate vor: „Auf ein Wort“ bei Weck, Worscht un Woi heißt es zum ersten Mal am 10.12.2022. Dabei stehen wir auf öffentlichen Stellen den Bürgern Rede und Antwort zu kommunal- sowie landes- und bundespolitischen Themen. Die Idee, „Auf ein Wort“ mit Weck, Worscht un Woi zu ergänzen hatte Klar Rieder. „Dann bleiben die Leut stehen und wir kommen mit ihnen ins Gespräch“ war sein sehr berechtigter Einwand. „Ortsverein trifft Ortsverein“, was Erwin Welsch entwickelt hat, ist ein Verletzungsformat mit Ortsvereinen aus anderen Gebietskörperschaften. „Wir lernen von denen und die lernen von uns“ so Welsch zur Zielstellung. Mit dem (alten) Format Stammtische wollen innerparteilich und ohne Tagesordnung, mit den Mitgliedern ins Gespräch zu kommunal und parteipolitischen Themen kommen.

EMPÖRUNGSBEREITSCHAFT

Herxheim, 17.11. / Die Empörungsbereitschaft ist in keinem anderen Land so ausgeprägt wie in Deutschland. Olympische Winterspiele in China Anfang des Jahres. Medialer Aufschrei ohne Ende. Ergebnis: Die TV-Einschaltquoten waren noch nie so hoch wie bei den Spielen in China. WM in Katar: Medialer Sturmlauf seit Wochen. Die Kritik an der Vergabe vor mehr als 10 Jahren ist berechtigt. Doch was hilft dies heute? Ohne die Vergabe in den Wüstenstaat würde dort keiner auf Menschenrechte und Arbeitsbedingungen schauen. Soll keiner sagen, daran hat sich seitdem nichts geändert. Vergessen sind die miserablen Arbeitsbedingungen in vielen deutschen Schlachthöfen. Vergessen, wer uns zukünftig das Wohnzimmer warm halten soll. Der Begriff „Doppelmoral“ ist angebracht. „Ich drücke der Deutschen Mannschaft die Daumen, auch wenn es nicht fürs Finale reichen wird“, so OV-Vorsitzender Welsch

DANKE INGE

Herxheim, 18.11. / Bei der jüngsten Mitgliederversammlung stellte die Kassiererin des Ortsvereins, Inge Heimer, den Mitglieder einen soliden Kassenbericht vor. Der Empfehlung zur „Entlastung des Vorstandes“ konnten sich danach alle Mitglieder anschließen. Inge führt über das gesamte Finanzjahr hinweg ordentlich Buch sodass die Prüfung tatsächlich nur mehr ein Formalakt ist. „In 2021“, so Inge Heimer, „wurden unsere kompletten Einnahmen für die politische Arbeit des Ortsvereins eingesetzt.“ Inge danke u.a. den Mandatsträgern, die mit ihren freiwilligen Spenden helfen, die politischen Aktivitäten des Ortsvereins zu finanzieren. Ortsvereinsvorsitzender Erwin Welsch danke Inge für das stets vertrauensvolle miteinander. Er wies darauf hin, dass ab 2023 nur noch 15 % der Beiträge der Ortsvereinsmitglieder zurück in den Ortsverein fließen. Ab 2024 sind es dann nur noch 10 %. „Gut“, so Welsch weiter, „dass wir für die 2024 anstehenden Kommunalwahlen schon heute einen kleinen finanziellen Puffer geschaffen haben.“

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