SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

UNSER VERSPRECHEN!

Herxheim 16.02. / Die letzte Zusammenarbeit zwischen Nazis, Konservativen und Liberalen führte 1933 zum Ermächtigungsgesetz – ein warnendes Beispiel aus der Geschichte. Wir dürfen diesen Fehler nicht wiederholen. Es geht um den Schutz unserer Demokratie – entschlossen und ohne Kompromisse.

Deshalb gilt für uns: Keine Zusammenarbeit mit Rechten! Auch nicht durch die Hintertür. Nicht durch „zufällige“ zustande gekommen Abstimmungen im Bundestag. Wir sind dagegen, sich Mehrheiten mit den Stimmen der AfD sichern. Eine Mehrheitsbildung mit der AfD empfinden wir als Schande für den Bundestag. Keine billigend in Kauf genommen Mehrheiten. Keine Abhängigkeit von der AfD.

Wir als SPD stehen unmissverständlich zu den Werten unserer Demokratie.

3. INFOSTAND: ERFAHRUNGEN VON PETRA FISCHERKELLER / „BLEIBEN SIE KRITISCH!“

Herxheim 15.02. / „Und welche Versprechen machen Sie von der SPD den Bürgern?“ So eröffnet ein junger Mann heute am SPD-Infostand das Gespräch. Ich freue mich über sein Interesse. „Am liebsten das, was wir auch halten können. Und wir versprechen auch, dass mit uns die Brandmauer gegen rechts Bestand haben wird.“ „Das werde ich mir durch den Kopf gehen lassen.“ Der junge Mann geht weiter, kommt aber wieder zurück. „Ihre Worte klingen ehrlich. Mir wurde heute schon eine starke Wirtschaft, weniger Migranten und sogar eine sichere Rente versprochen, je nachdem, wo ich bei der Wahl mein Kreuzchen mache. Man verspricht mir das Blaue von Himmel, ich kann es kaum glauben“. Blau? Damit will die SPD nichts zu tun haben. „Bleiben Sie kritisch!“, rate ich dem jungen Mann.

Auf dem Platz vor der Villa Wieser haben sich in der Zwischenzeit mehrere Hundert Menschen zusammengefunden, um gemeinsam zu singen, viele kommen noch spontan dazu. Es erklingt die Ode an die Freude, Gedanken fliegen frei vorbei, weitere bekannte Melodien sind zu hören. Menschen lächeln sich freundlich zu, singen verbindet an diesem sonnigen Februarmorgen. Man kommt miteinander ins Gespräch und nur die Außentemperaturen sind frostig. Von sozialer Kälte ist nichts zu spüren, im Gegenteil. Mein Gedanke dabei: hoffentlich macht keine/r von euch hier am nächsten Sonntag sein Kreuz bei der Partei der sozialen Kälte, denn niemand kann sich sicher sein, dass sich das, was sich heute gegen Migranten richtet, nicht schon morgen auch gegen Mitglieder demokratischer Parteien, gegen queere oder behinderte Mitbürger wendet. Bitte, lasst es so weit nicht kommen!

GENUSS VOM ROST BEI WIND UND WETTER

Herxheim 13.02. / Leckere Würstchen vom Grill und dazu anregende Gespräche nur im Sommer? Nein, es geht auch im Winter! Unser Ortsvereinsvorsitzender hat seine Nachbarschaft zum Wintergrillen eingeladen und viele sind auch gekommen. 

Unsere Kandidatin zur Wahl des Landrats/der Landrätin, Anna Bendel, sollte hierzu hinter dem Grill stehe. Krankheitsbedingt musste sie jedoch absagen. „Gerne hätte ich die junge mutige Frau mal persönlich kennengelernt, aber gegen ein Grippevirus kann man sich nicht immer schützen“, so eine Nachbarin. Themen gab es auch so genug. Die Vorkommnisse in München und was „jetzt“ getan werden muss war nur ein Thema. „Wir bekommen nicht den Besseren, sondern wir bekommen den Merz“, so ein weiterer Nachbar. Bei Weck und Bratwurst waren Fragen und Diskussionen zur bevorstehenden Bundestagswahl erwünscht. Diskutiert wurden aber auch Kreis- und örtliche Themen. Der Glasfaserausbau, die Kitas, die Situation im Altenzentrum und ob die Sanierung des Waldfreibads bis zur Saisoneröffnung abgeschlossen ist. 

Um 20 Uhr kam der Schneeregen, was trotz Glühwein für Aufbruch sorgte. Sechs Gäste zog es zum weiter diskutieren an den Stehtisch in die Garage. Irgendwann wurde es aber auch diesen zu frisch. „Gut, dass wir das Nachbarschaftsgrillen als Teil unserer Aktivitäten es durchgezogen haben“, findet Erwin Welsch. Und, im Sommer grillen kann jeder!

YILDIZ HÄRTEL – MIT DER AUFGABE ENORM GEWACHSEN

Landau 11.02. / Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben, heißt es im Volksmund. „Gestern Abend habe ich diese bei Yildiz Härtel erlebt“, so Ortsvereinsvorsitzender Erwin Welsch. Bei der Veranstaltung „Alexander Schweitzer bei uns“ in Landau hat man Yildiz beim Interview mit Jennifer Braun erlebt, wie sie in den Wochen seit ihrer Nominierung immer mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewonnen hat. Das Yildiz eine sehr fleißige Wahlkämpferin ist, zeigen ihre zahlreichen Aktionen. „Mein Tag begann heute um 6.15 Uhr am Hauptbahnhof in Landau mit dem Verteilen von Flyern an die Bahnreisenden.“ „Ja, ich habe Respekt vor den Herausforderungen, die eine Kandidatur mit sich bringt.“ „Und ja, es macht immer noch sehr viel Freude, Tag für Tag mit Menschen über Politik zu sprechen.“ „Bis zum 23. Februar bin ich mit Herzblut dabei“, so Yildiz auf eine Frage von Jennifer Braun. Mitte September 2024 fand im kleinen Saal des Gloria Filmpalastes die letzte Castingrunde der vier SPD-Bewerber statt. Vor fünf Montane stand eine fast schüchterne Bewerberin auf der Bühne. Gestern im großen Saal, in dem alle Tische belegt waren, strahlt die Kandidatin Selbstvertrauen, Mut und Zuversicht aus. Was für eine großartige Entwicklung. Und ja, inhaltlich Themen wurden auch behandelt: Wirtschaft, Bildung, Familien, Infrastruktur, Migration, Wohnen, Klimawandel. Alexander Schweitzer rief dazu auf, in den Tagen vor dem Wahltermin noch mit den vielen Unentschlossen zu sprechen. Schöne Veranstaltung vom OV Landau um Jennifer Braun. Großartig Yildiz beim Interview. Überzeugende Rede von Alexander.

TV-DUELL: THE WINNER IS - OLAF SCHOLZ

Herxheim 10.02. / Das TV-Duell ist vorbei und der Gewinner steht fest: Olaf Scholz. Gut gemacht Kanzler! Bei den finalen Umfrageergebnissen der Forschungsgruppe Wahlen wurden wahlberechtigte Zuschauer des TV-Duells befragt.

Wer war glaubwürdiger und sympathischer? – Olaf Scholz

Wer punktete bei den jungen Wählern? – Olaf Scholz

Wer lag bei den Frauen vorn? – Olaf Scholz

Zur Frage, wer sich besser geschlagen hat, antworteten:

37 Prozent: Olaf Scholz

34 Prozent: Friedrich Merz

29 Prozent: Kein Unterschied

Die Zahlen basieren auf einer Befragung der Forschungsgruppe Wahlen unter 1.374 zufällig ausgewählten wahlberechtigten Zuschauern des TV-Duells, die zuvor bei den Politbarometer-Erhebungen erklärt hatten, das TV-Duell sehen zu wollen. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigten Zuschauer des TV-Duells.

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