SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

Erwin Welsch, Vorsitzender

Wir leben in einem wunderbaren Land.

In einem Land, in dem sich Menschen ehrenamtlich für ihre Mitmenschen, für ihre Gemeinde, für ihren Landkreis und ihr Land politisch engagieren. Aktuell versuchen Idioten aus der rechten Szene dieses Land, unser Land, kaputtzumachen und diesen besonderen Menschen, die sich am 9. Juni für demokratische Parteien zur Wahl stellen, zu schaden. Erst durch die Zerstörung der Wahlplakate, jetzt durch persönliche Angriffe. Kann dies eine Demokratie zerstören? Nein, wenn die demokratischen Parteien zusammenstehen, die Polizei die Kriminellen ermittelt und die Justiz auf dem rechten Auge nicht blind ist. Demokratie hält dies aus. Sozialdemokraten, die in ihrer langen Geschichte schon viel ertragen mussten, insbesondere. Demokratien sind immer dann bedroht, wenn Parteien wie die AfD gewählt werden, die sie abschaffen wollen. Wahlplakate, egal von welcher Partei, zu zerstören zeugt doch nur davon, keine anderen Mittel anwenden zu können. Es ist halt einfacher, fünf Sekunden lang auf ein Wahlplakat einzuschlagen, als sich im Gemeinderat mehrere Stunden um die Zukunft der Gemeinde zu kümmern. Ist die Zerstörung jedoch nicht auch dem allgemeinen moralischen Verfall geschuldet? Wir leben in einem wunderbaren Land. Achten wir alle darauf, es uns nicht von dem Rechten kaputt machen zu lassen.

Herxheim, 8. Mai 2024

Erwin Welsch, Vorsitzender

WAHL ZUM KREISTAG SÜW: ERWIN WELSCH UND JÖRG MANFRED DÄHNE GEWÄHLT

Herxheim, 12.06. / Dem neuen Kreistag des Landkreises SÜW gehören acht Mitglieder der SPD an. Damit haben wir als SPD-Fraktion zu 2019 einen Sitz verloren. Weiterhin im Kreistag vertreten ist Erwin Welsch (seit 2004). Neu in den Kreistag gewählt wurde Jörg Dähne (der schon früher einmal Mitglied im Kreistag war). Jörg Dähne ist bezogen auf die erzielten Stimmen von Listenplatz 13 auf Platz 6 vorgerückt. Erwin Welsch von Listenplatz 5 auf 4. Bezogen auf die Stimmen in der Ortsgemeinde Herxheim als auch auf die Verbandsgemeinde Herxheim hat Erwin Welsch die meisten Stimmen erhalten. Gefolgt von Jörg Dähne.

Bis auf die Verbandsgemeinde Offenbach sind alle Verbandsgemeinden mit je einem Vertreter in der SPD-Kreistagsfraktion vertreten. Für die Verbandsgemeinde Herxheim sind es zwei Vertreter.

Gute Wahlergebnisse haben zudem Inge Heimer, Petra Fischerkeller sowie Phéline Bambauer vom SPD-Ortsverein Herxheim erzielt.

HERXHEIM HAT GEWÄHLT: ORDENTLICHES ERGEBNIS FÜR DIE SPD

Herxheim, 10.06. / „Ein ordentliches Ergebnis unter schwierigen Rahmenbedingungen“, so fasst der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Erwin Welsch, der im Vorstand für den Wahlkampf verantwortlich war, das Ergebnis der SPD in Herxheim zusammen.

Ortsgemeinderat Herxheim: Ein Sitz konnte im Ortsgemeinderat für uns dazugewonnen werden. Zudem gab es ein plus von 2,5 % bei den %-Anteilen.

Ortsbürgermeisterwahl Herxheim: Unser Kandidat Dr. Jörg Manfred Dähne erreichte ein achtbares Ergebnis. Mit 25 % mehr als Jörg Manfred Dähne im Vorfeld gedacht hätte. „Der Stimmenanteil stimmt mich hochzufrieden“, so Jörg in seiner ersten Reaktion. Glückwunsch vom SPD-Ortsverein an den neuen/alten Ortsbürgermeister.

Ortsbeirat Hayna: An der parteipolitischen Zusammensetzung des Ortsbeirats Hayna ändert sich nichts. Wirt konnten unseren Sitz im Ortsbeirat verteidigen.

Die Wahl fand in einer für uns als SPD herausfordernden Zeit statt. „Von Herzen danke ich deshalb unsere Kandidierenden für die großartige Teamleistung“, so Welsch.

FÜR ZUKUNFTSMUT UND ZUSAMMENHALT

Herxheim, 9.06. / „Heute führen wir in Rheinland-Pfalz die Kommunal- und Europawahlen durch. In Zeiten, in denen rechtsextreme und rechtspopulistische Stimmen in diesem Land und in Europa immer stärker werden und unsere Demokratie immer unverhohlener angegriffen wird, ist es umso wichtiger zur Wahl zu gehen und eine demokratische Partei zu wählen. Denn jede Stimme zählt.

Nehmen Sie Ihr demokratisches Wahlrecht wahr und gestalten Sie mit Ihrer Stimme die Zukunft Europas und Ihrer Kommune. Unsere Kandidaten und Kandidatinnen setzen sich für ein friedliches, sicheres und gerechtes Europa und für solidarische, lebenswerte und soziale Kommunen ein.

Die Demokratie braucht uns alle. Deshalb wählen Sie per Briefwahl* oder gehen Sie in Ihr Wahllokal. Mit einer Stimme für die SPD setzen Sie sich für Zusammenhalt ein und gegen Hass und Hetze.“

*Am Wahltag können bis 15 Uhr im Rathaus Briefwahlunterlagen ausgestellt und einer dritten Person ausgehändigt werden. Voraussetzung: plötzliche Erkrankung des Wahlberechtigten und Vollmacht des Wahlberechtigten.

GEDANKEN VON PETRA FISCHERKELLER ZUM WAHLKAMPFENDSPURT AM INFOSTAND

Herxheim, 8.06. / Trotz strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen war eine gewisse Wahlkampfmüdigkeit am heutigen Infostand der SPD nicht zu verkennen. Dies jedoch auch den Ständen der anderen Parteien und Gruppierungen und auch bei den Passanten. „Lasst mer mei Ruh, ich will nix mehr hören vun der Wahl!“, war mehr als einmal die Antwort auf eine Ansprache. Interessanter wurde unser Stand wieder, als Minister Alexander Schweitzer uns unterstützte und es einige aktuelle Themen zu besprechen gab.

Lieber Alexander, danke dafür und auch einen herzlichen Dank an den Kreisvorstandsvorsitzenden Florian Funk, der sich für einige Zeit zu uns gesellte.

Auffallend war aber der rege  „überparteiliche Austausch“: da sah man unseren OB-Kandidaten am Stand der Grünen in intensivem Gespräch, da kamen Vertreter der CDU und FWG bei uns vorbei, und auch ein parteiübergreifender Plausch am Stand der FDP war „drin“.

Und egal, in welches Gespräch man hineinhörte, es war nicht die Rede von Gegensätzen, nicht die Rede vom Schlagabtausch über Themen und Wahlprogramme, es war die Rede von Gemeinsamkeiten. Allen voran: werden wir auch am Montagmorgen noch in einem geeinten, freien und demokratischen Europa aufwachen, oder werden vielleicht die neugewählten, nichtsdestotrotz aber zersetzenden Kräfte der nationalkonservativen Parteien schon beginnen, ihre Pläne von der Nationalstaaterei umzusetzen? Ist unser Europa als politischer und auch wirtschaftlicher Raum für die Jugend bereits zu selbstverständlich geworden, sodass gerne viele Nachteile, nicht aber die unzähligen Vorteile der EU wahrgenommen werden? Erstmals dürfen Jugendliche ab 16 Jahren wählen – lassen wir uns vom Ergebnis (hoffentlich positiv) überraschen!