HERXHEIM 19.02./ Warum soll der Französische Sprachunterricht an den Kitas des Landkreises auf der Kippe stehen, wie die RHEINPFALZ heute fragt? Wie im Landkreis Germersheim wird der Sprachunterricht auch weiterhin im Landkreis SÜW angeboten. Finanziert aus dem Sozialraumbudget. Um dieses Sozialraumbudget von 1,8 Mio. Euro (DIE RHEINPFALZ schreibt nur von 1,1 Mio., warum eigentlich?) mit Inhalten zu füllen, dafür ist der Landkreis verantwortlich. „Selbstverwaltung“ nennt man dies.
Dafür muss der Landkreis und das Jugendamt aber tätig werden und nicht den Französischen Sprachunterricht, der an 27 von 73 Kita im LK angeboten wird, zu einem Wahlkampfinstrument missbrauchen. Schade, dass so viele Erzieher*Innen und Eltern sich vor den CDU-Wahlkampfkarren spannen und sich verunsichern lassen. Schon vor Monaten wurde ein Büro beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, wie die Mittel aus dem Sozialraumbudget verwendet werden soll. Ganz offensichtlich gibt es aus der Verwaltung die Vorgabe, Ergebnisse erst nach der Landtagswahl zu liefern. Bis dahin wird Wahlkampf gemacht. Für die SPD-Fraktion im Kreistag SÜW ist klar: „Die französische Sprachförderung muss in bisherigem Umfang in dem Sozialraumbudget integriert werden und fortgeführt werden.“ "Eine klare Haltung der SPD-Fraktion anstelle Ängste bei Erzieher*innen sowie Eltern zu schüren", findet unser OV-Vorsitzender und Kreistagsmitglied Erwin Welsch.