HERXHEIM 19.02./ Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird sich bei der nächsten Runde der Regierungschefs mit der Kanzlerin erneut für eine Perspektive der Lockerungen einsetzen. Beim letzten Treffen konnte sie nur einen Teil ihres Plans, Stufenweisen zurück zur Normalität zu gelangen, durchsetzen. In einer Pressemitteilung fordern nun auch die drei südpfälzischen CDU-Verwaltungschefs eine „Exit-Strategie“ vom Land.
Zielführender als nur ihre Presseabteilungen zu beschäftigen wäre es jedoch, wenn sich das CDU-Trio mit ihren Forderungen direkt an ihre Berliner Parteifreunde wenden würden. Adressaten wären die Kanzlerin, der Gesundheitsminister, der Kanzleramtschef und „Ihr“ parlamentarischer Staatssekretär im Bundesgesundheitsamt. Machen sie natürlich nicht: In Wahlkampfzeiten wird nur der politische Gegner attackiert. Den Menschen in der Südpfalz hilft dies jedoch wenig. Dafür sind sie aber gewählt worden. Oder?