SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

OV-Vorsitzenden-Abend in Kirchheimbolanden

Eine hochkarätige Mannschaft, bestehend aus Gregory Scholz, Jacqueline Rauschkolb, Matthias Mieves, Sven Teuebr, Doris Ahnen und nicht zuletzt Alexander Schweitzer, hatte die Ortsvereinsvorsitzenden und -vorstandsmitglieder am 14.09.2026 zu einer abendlichen Aussprache in die Stadthalle Kirchheimbolanden geladen. Alles durfte angesprochen werden: Lob, Kritik, Empörendes, Vorzeigenswertes und Nachahmenswertes – darunter auch Probleme, die den OV Herxheim glücklicherweise (noch) nicht betreffen wie z. B. Fusionen von „aussterbenden“ Ortsvereinen.

Alexander wies darauf hin, dass die SPD durchaus kein „looser club“ sei und es auch sehr viel Positives zu berichten gab, wie z. B. die erfolgreichen Kandidaturen von Nico Steinbach im Eifelkreis Bitburg-Prüm und Steffi Seiler in Speyer. Dies sollte uns Mut machen, weiterhin nach außen Flagge zu zeigen, durchaus auch im wörtlichen Sinn. Er ließ keinen Zweifel, dass an den Kernthemen der SPD, nämlich Chancengleichheit und Verbesserung der Lebenssituation der Menschen wieder und weiter gearbeitet werden müsse, um das Vertrauen in die einstige Arbeiterpartei (die heute nur noch von wenigen Arbeitern gewählt wird) zu restituieren.

Zu allen angesprochenen Themen standen die „VIPs“ ehrlich Rede und Antwort. Anregungen aus dem Publikum wurden aufgegriffen und „mitgenommen“, u. a. die in der Versenkung verschwundene Idee von regelmäßigen regionalen OV-Vorsitzendenkonferenzen, die den Kontakt zur Basis gewährleisten.

Die Quintessenz des Abends:Glaubwürdigkeit kann erst erreicht werden, wenn die Partei und auch wir vor Ort wieder klare SPD-Kante zeigen und an der Erneuerung des Aufstiegsversprechens für die Gesellschaft arbeiten.

„Das ist die beste Partei der Welt! Seien wir stolz, dabei zu sein!“ waren Alexanders mit großem Beifall belohnte Schlussworte.

Vom OV Herxheim haben Petra Fischerkeller und Daniel Kuhn an der Veranstaltung teilgenommen.

Heiß, heißer, Pfalztreffen 2026!

Von der Pandemie über den Ukraine-Krieg bis hin zu Klimaschutzprogrammen spannte SPD-Bundesvorsitzender, Vizekanzler - und im „Nebenberuf“ auch Bundesfinanzminister - Lars Klingbeil den Themenbogen seiner Rede beim Pfalztreffen der SPD am 16.08.2026 auf der Rennbahn in Haßloch. Er nahm damit auch die in der jüngsten Zeit immer heftiger werdende Kritik der Basis am Gesichtsverlust der SPD auf Bundesebene vorweg: mit 16,4 % der Zweitstimmen bei der Bundestagswahl 2025 müssten zwangsläufig Kompromisse mit dem Koalitionspartner gefunden werden, auch wenn diese für den „Juniorpartner“ SPD manchmal bitter sind. Auch und gerade deshalb sei der Zusammenhalt und das Zusammenrücken der Genossinnen und Genossen innerhalb der Partei wichtiger denn je, um einen starken Gegenpol zu bilden gegen demokratiefeindliche Parteien bei den in den östlichen Bundesländern im Herbst anstehenden Landtagswahlen.

Eine durchweg gute und aussagekräftige Rede, die mit großem Beifall belohnt wurde. Auch Alexander Schweitzers nachfolgende Worte beschworen das besondere Zusammengehörigkeitsgefühl der Pfalz-SPD: Kopf hoch, weitermachen, nicht unterkriegen lassen, jetzt erst recht! Starker Applaus auch für diese Rede: man fühlte sich als SPDler beim Nachhause gehen sehr viel besser als beim Ankommen!

Darüber hinaus: gutes Essen, reichlich kalte Getränke, neue Kontakte und Wiedersehen mit altbekannten Gesichtern (u. a. Kurt Beck und Rudolf Scharping).

Ein rundum gelungener Tag!

Stammtisch im Clubhaus Victoria am 12.06.2026

Bedingt durch unser Engagement bei den Landtagswahlen hat es nun ein dreiviertel Jahr gedauert, bis wir uns endlich wieder bei einem gemütlichen Stammtisch treffen konnten. Im Nebenzimmer des Clubhauses Victoria ließen wir uns bei kalten Temperaturen ein warmes Essen schmecken. Auch die Diskussionsthemen waren heiß und drehten sich – entgegen aller sonstigen Gepflogenheiten – in erster Linie doch um Politik und den zurückliegenden Wahlkampf. Hier bestand offenbar doch einiger Aufarbeitungsbedarf, auch wenn es im WK 49 besser lief als in den anderen Wahlkreisen. Zum einen mag das am prominenten Kandidaten gelegen haben, zum anderen aber sicher auch daran, dass unser wahlkampferprobter und -erfahrener Erwin Welsch hier die Campaignerfunktion übernommen hatte.

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