TATSÄCHLICH ALLES BESSER?

Veröffentlicht am 05.08.2022 in Fraktion

Herxheim, 5.08. / Nach mehr als drei Jahren Planung hat der OGR Herxheim einen neuen Bebauungsplan für das Quartier „Obere Hauptstraße“ beschlossen. Der „alte OGR“ hat Anfang 2019 nach jahrelanger Planung ebenfalls einen Bebauungsplan beschlossen, den jedoch der neue OGR aufgehoben hat. Nicht mehr zu hören war dabei von dem noch zur Kommunalwahl geforderten Kreisel vor dem Quartier. Keine Wohnungsbaugesellschaft hat das Projekt, wie gefordert, entwickelt. Auch keiner der Herxheimer Architekten, die nach den Wünschen der Wahlkämpfer die Planung übernehmen sollten, wurde einbezogen. Alles nur Wahlkampfgetöse, auf welches viele Wähler auch hereingefallen sind. Fraktionsvorsitzender Dr. Jörg Dähne stellte bei der letzten Ratssitzung fest: „Es ist mittlerweile ein reines Bauträgerprojekt.“

Kein am Zentrumskonzept der Ortsgemeinde orientierter Bebauungsplan, kein Kristallisationspunkt für die Ortsentwicklung und Leerstandsmanagement, kein weiterer Treffpunkt im Ortszentrum für die Bürger.

Aus geplanten max. 53 Wohneinheiten (davon 11 WE für das Altenzentrum St. Josef) wurden jetzt 43.

Aus 72 zulässigen Stellplätzen wurden nun 54 Stellplätze.

20% Grundstückfläche sollten begrünt werden - und jetzt?

29 Bäume sollten gepflanzt werden – und jetzt?

Dachbegrünung und Fassadenbegrünung war vorgegeben – und jetzt?

Geplant war ein Geschäfts- und Bürogebäude, Einzelhandelsbetriebe, Schank- und Speisewirtschaften sowie Betriebe des Beherbergungsgewerbes, sonstige Gewerbebetriebe, Anlagen für Verwaltung sowie für kirchliche, kulturelle, soziale, gesundheitliche und sportliche Zwecke sollten angesiedelt werden – jetzt reines Wohnobjekt.

Tatsächliche alles viel besser?

Die SPD Fraktion hat dem Beschlussvorschlag geschlossen nicht zustimmt.

 

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