KEIN INVESTROR IST AUCH KEINE LÖSUNG

Fraktion

11. April 2019 / Bei der Beratung der möglichen Anpassungsmöglichkeiten zum Entwurf des Bebauungsplans „Quartier“ im Bauausschuss wies der SPD-Fraktionsvorsitzende Erwin Welsch darauf hin, dass wir aufpassen müssen, am Ende des Planungsprozesses auch noch einen Investor zu haben.

Die Bautiefe reduzieren, Fenster verkleinern, Firsthöhe reduzieren, auf ein Vollgeschoss zu verzichten, den Begrünungsanteil zu erhöhen (bisher 100% versiegelt, jetzt sollen 25 frei bleiben), den Stammumgang der 29 Bäume (bisher gab es keinen!) zu vergrößern, Wohneinheiten reduzieren, architektonisch zwei Baustille im Quartier zuzulassen (vorn modern, hinten klassisch), als Sondergebiet ausweisen um damit Wohnflächen zu begrenzen usw. Über alles soll und muss nachgedacht werden. Aber nicht alles ist auch zielführend. Gut ist die Anregung, eine Quote für den sozial geförderten Wohnraum vorzuschreiben.

"Es ist deshalb gut und richtig gewesen", so Welsch im Ortsgemeinderat am 11. April, "dass durch die Mehrheit im OGR – die SPD-Fraktion war geschlossen dafür - eine Bürgerbeteiligung anzustoßen wurde." "Es war richtig, die Bürger und die Träger öffentlicher Belange“ in den Entwicklungsprozess einzubeziehen" so Welsch weiter.

 
 

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