Herxheim, 28.09. / Eine kluge Idee, um verkehrsbedingte Emissionen durch Carsharing-Angebote zu reduzieren und somit eine Verringerung des Fahrzeugbestands zu erreichen. „Aber, so Erwin Welsch in der Stellungnahme der SPD-Fraktion im Kreistag, muss man als Landkreis den Verbands- und Ortsgemeinde jedes Thema wegnehmen, welches sie selbst „bespielen“ können?“ Kann man – muss man jedoch nicht. „Deshalb ist es uns wichtig, so Welsch weiter, in den Prüfauftrag mit aufzunehmen, die Maßnahmen
mit den VG und Ortsgemeinden sowie den hier angesiedelten Klimamanagern eng abzustimmen." „Und, wenn wir schon eine Maßnahme im Klimaschutzkonzept des Landkreises zu diesem Thema haben, dann sollten wir in den Prüfauftrag auch diese mit aufnehmen.“ Welsch machte auch deutlich „Uns allen ist klar, alles das, was wir hier beschließen, muss am Ende bezahlt werden. Und bezahlen, dies wissen wir als eine Umlage finanzierte Gebietskörperschaft auch, tun dies auch die Ortsgemeinden mit der Kreisumlage.“ Wir geben als Landkreis das Geld „der Anderen“, u.a. der Ortsgemeinden, aus.
Natürlich kann man den Ortsgemeinden „Elektro-Dorfautos“ mit der Landkreis-Beschriftung „Auf dem richten Weg“ auf den Parkplatz ihres Rathauses stellen. Ich glaube, den Ortsgemeinden wäre mehr geholfen, wenn man ihnen die Möglichkeit geben würde, ihre vordringlichen Hausaufgaben, durch eine Umlagen-Reduzierung zu unterstützen.