
Klingenmünster 25.09. / Auf einen Satz im Arbeitsbericht der MBB ging der stv. Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag SÜW, Erwin Welsch, in der jüngsten Sitzung insbesondere ein: Mögliche Rückforderungen aus den Verwendungsprüfungen zu den „Corona-Hilfen“. „Diese Rückforderungen werden viele hart, sehr hart treffen“, so Welsch. Insbesondere die Einzelhändler. Rücklagen für die Rückforderungen konnten viele in den Nicht-Corona-Jahren nicht bilden. Mögliche Rückforderungen, aktuell ist die Soforthilfe des Bundes in der Prüfungsphase, trifft die Händler in Zeiten von Umsatzeinbrüchen und gestiegenen Ausgaben hart. Will die MBB ihrem Anspruch aus dem Namen, beraten und betreuen, gerecht werden, dann ist hier ein dringender Unterstützungsbedarf nötig. Und, der große Brocken aus den zahlreichen weiteren Überbrückungshilfen steht noch zur Prüfung an. Dramatisch ausgedrückt erwächst hier ein Riesenproblem mit Sprengkraft. „Ich sehe darin einen dringenden Handlungsbedarf für die MBB hinsichtlich Beratung“ so Welsch.

