SPD Herxheim, Herxheim-Hayna, Herxheimweyher

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LAND SIEHT ZURECHT KEIN PROBLEM

Veröffentlicht am 01.03.2021 in Landespolitik

HERXHEIM 1.03. / Ohne jeden Zweifel wird die französische Spracharbeit an den 22 Kitas im Landkreis fortgeführt. Bei der nächsten Kreistagssitzung - nach der Landtagswahl - werden sich Landrat und der Erste Beigeordnete als die Retter der französischen Spracharbeit feiern lassen. Dies war Tenor bei der Videokonferenz des SPD-Kreisvorstands. Die Ergebnisse der Konzeption und Berechnung für das Sozialraumbudget wird erst nach der Landtagswahl vorliegen. Schon im September wurde hierfür ein externes Büro beauftragt.

Ebenso hat das Jugendamt noch keine genauen Zahlen. Diese liegen zwar mit Sicherheit in der Schublade, aber geöffnet wird diese erst nach der LTW. Ein sehr durchsichtiges Wahlkampfmanöver, bei dem sich Erzieher*innen und Eltern vor den CDU-Wahlkampfkarren haben spannen lassen.
Das auch die RHEINPFALZ dieses Thema weiterhin befeuert, wird schon aus der Überschrift zum heutigen Artikel mehr als deutlich. Und es werden darin die falschen Fragen aufgeworfen. Warum wird auf Betreiben der CDU, der GRÜNEN und der FWG dem Landrat ab Januar eine höhere Besoldung ermöglicht, aber wenige Monate später soll kein Geld für die Sprachkräfte da sein? Warum wird schon seit Jahren der Stellenplan in der Kreisverwaltung stetig aufgebaut, aber für einige wenige französische Sprachkräfte sollen die Stellen entfallen? Warum gibt es nach sechs Monaten noch keine Budgetberechnung? Auf welcher Grundlage agiert und argumentiert das Jugendamt, wenn es noch keine Zahlen gibt? Warum gelingt es dem Jugendamt nicht, das viele Geld aus Mainz so auszugeben, das es für alle reicht? Warum wird eine Landesförderung von 1,1 Mio. Euro als Lippenbekenntnis abgetan? Warum zweifelt die RHEINPFALZ an dem sinnvollen Konzept, welches die bisherigen Einzelleistungen jetzt im Sozialraumbudget zusammenführt? Warum glaubt man der Spitze der Kreisverwaltung mehr als dem Land, welches kein Problem sieht die französische Spracharbeit zu erhalten? Fragen über Fragen. Sie zu klären reizt die Zeitung jedoch nicht. Einfacher ist es das zu übernehmen, was einem die CDU-Wahlkämpfer ins Notizbuch schreiben.  Nach der Landtagswahl wird die RHEINPFALZ den Landrat und den 1. Beigeordneten als die „Retter“ feiern. Womöglich ist bei der RHEINPFALZ hierzu schon die Überschrift formuliert.

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