KOMPROMISSE GEHÖREN ZUR DEMOKRATIE

Veröffentlicht am 10.02.2024 in Aktuell

Herxheim, 10.02. / „Kompromisse gehören zum Wesen einer Demokratie.“ Zu diesem Schluss kommt ein Leserbrief unseres Ortsvereinsvorsitzenden Erwin Welsch zum Artikel „Die Mitte der Gesellschaft“ vom 3./4.02.2024 in der Sonntags-Zeitung der RHEINPFALZ. Teile davon wurden heute veröffentlich. Hier der ganze Leserbrief.

In seinem durchaus lesenswerten Beitrag kommt Christian Gruber am Ende zu der Feststellung: „… statt die Zukunft anzugehen, werden immer mehr faule Kompromisse geschmiedet, die keinen weiterbringen.“ Eine falsche Schlussforderung. Denn gerade die Kompromissbereiten haben die bessere Chance zur Verbesserung. Die Kompromisslosen haben bisher noch keine überzeugende Zukunftsperspektive anbieten können. Bei den Kompromissbereiten besteht zumindest ein Minimum von Gemeinsamkeit. Auch der Prozess der Kompromisslösung beinhaltet den Zwang zur Sachlichkeit und des miteinander Redens. Wer jedoch zu Kompromissen keine konstruktive Einstellung hat, sondern den Prozess der zunehmenden Polarisierung, die auch in der RHEINPFALZ-Berichterstattung immer mehr erkennbar ist, befördern will, der kann einem gefundenen Kompromiss nicht Gutes abgewinnen. Ist da nicht eine neue Perspektive erforderlich? Bringen wir Deutschland nicht eher mit konstruktiven Kompromissen voran als mit Alles oder Nichts-Gedanken? Willy Brandt hat in seinem 1974 erschienen Buch „Über den Tag hinaus“ recht, wenn er schreibt: „Ehrliche Kompromisse in der Regierungsarbeit sind das Schlechteste nicht, dogmatische Bewegungslosigkeit wäre schlimmer.“ Kompromisse gehören zum Wesen einer Demokratie.

 

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