K-FRAGE

Bundespolitik

hERXHEIM, 3.08.2020 / Es gilt für die Presse das berühmte Sommerloch zu stopfen. Corona-Themen allein reichen nicht mehr. Jetzt muss die K-Frage thematisiert werden. Anfang des Jahres haben die beiden SPD-Vorsitzenden bei der Auswahl des nächsten Kanzlerkandidaten ihrer Partei eher auf unbekannte Talente als auf Minister in der Bundesregierung gesetzt.

“Unter unseren 420.000 Mitgliedern findet sich eine Vielzahl von Menschen, die Potenzial haben. Es muss nicht automatisch jemand sein, der schon drei Mal Minister oder Ministerin war“, sagte Saskia Esken. Walter-Borjans unterstützt diese Position: “Die SPD hat viele Talente. Das können auch Landtagsabgeordnete oder Oberbürgermeister sein. Wir müssen nicht zwingend auf Personen im Kabinett oder an der Spitze der Partei fixiert sein.”

Vizekanzler Olaf Scholz (im Bild im Gespräch mit Mitgliedern) spürt derzeit Rückenwind für eine mögliche Kanzlerkandidatur. Mehrere SPD-Politiker haben sich für eine Kandidatur von Olaf Scholz ausgesprochen. Jetzt nennt auch Norbert Walter-Borjans eine Kandidatur des Finanzministers „eine ernst zu nehmende Option“. „Gut so“, so der OV-Vorsitzende Erwin Welsch. „Was wir als SPD jetzt nicht brauchen", so Welsch weiter, "ist ein langwieriger und aufwendiger Findungsprozess wie bei der Suche nach der Parteispitze".

Bild: Parteivorstand

 
 

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